Markenzeichen: Fair Wear Foundation
Markenzeichen: Fair Wear Foundation
Was ist die Fair Wear Foundation? Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine gemeinnützige Organisation, die mit Bekleidungsmarken und anderen Partnern zusammenarbeitet, um die Arbeitsbedingungen für die in Bekleidungsfabriken tätigen Menschen zu verbessern. Das Siegel wird nicht für ein einzelnes Produkt oder einen Lieferanten vergeben, sondern für eine Bekleidungsmarke als Ganzes, wobei alle Produktionsstätten in der Kette berücksichtigt werden.
Die Fair Wear Foundation verlangt von ihren europäischen Mitgliedern, dass sie jedes Jahr neue Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unternehmen.
Bei der Fair Wear Foundation handelt es sich nicht um eine Zertifizierung, sondern um eine Mitgliedschaft, die die Marken zur Einhaltung eines international anerkannten Verhaltenskodex verpflichtet. Eine Bekleidungsmarke muss nicht alle Bedingungen auf einmal erfüllen, da die Organisation anerkennt, dass dies in der heutigen Bekleidungsindustrie praktisch unmöglich ist. Voraussetzung ist jedoch, dass sich die Bekleidungsmarke kontinuierlich verbessert und mindestens 90 % ihrer Zulieferer unter Kontrolle der FWF stehen. Dies wird jährlich überprüft.
Faire Produktion
Wenn eine Bekleidungsmarke Mitglied der Fair Wear Foundation werden will, wird geprüft, ob sie den Verhaltenskodex einhält, der auf den Richtlinien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beruht. Dieser Verhaltenskodex enthält acht international anerkannte Arbeitsnormen, die in den Fabriken Schritt für Schritt umgesetzt werden müssen.
Die acht international anerkannten Arbeitsnormen sind:
- Es gibt keine Zwangs- oder Gefängnisarbeit.
- Alle Arbeitnehmer haben das Recht, Gewerkschaften zu gründen und Tarifverhandlungen zu führen.
- Keine Diskriminierung am Arbeitsplatz bei der Einstellung, Beförderung, Ausbildung, Altersversorgung usw.
- Keine Kinderarbeit, d. h. es dürfen keine Kinder unter 15 Jahren beschäftigt werden bzw. unter dem Mindestarbeitsalter, wenn dieses höher als 15 Jahre ist. Personen unter 18 Jahren dürfen keine gefährlichen Arbeiten verrichten und müssen der Schulpflicht nachkommen, sofern es eine solche gibt.
- Es muss ein existenzsichernder Lohn für eine normale Arbeitswoche gezahlt werden. Es sollte kein Geld als Strafe vom Lohn abgezogen werden.
- Es gibt "normale" Arbeitszeiten, d. h. nicht mehr als 48 Stunden Arbeit pro Woche, einen freien Tag alle sieben Tage und nicht mehr als 12 Überstunden. Überstunden sollten nicht zu häufig vorkommen, und die Arbeitnehmer sollten dafür einen höheren Lohn erhalten.
- Saubere und sichere Arbeitsbedingungen, was bedeutet, dass körperliche Züchtigung, ungewöhnliche Bestrafung, sexuelle und andere Belästigungen durch den Arbeitgeber verboten sind.
- Es gibt einen rechtsverbindlichen Arbeitsvertrag.
Belangrijk om te weten is dat een kledingmerk niet aan álle arbeidsnormen hoeft te voldoen, maar wel een deel hiervan en altijd moet blijven verbeteren. Kledingmerken mogen alleen het logo van Fair Wear op hun website gebruiken als ze een leaderstatus hebben behaald, wat gelijk staat aan goede werkomstandigheden.
Siehe
De Fair Wear Foundation voert elk jaar een uitgebreide controle uit om te kunnen garanderen dat merken die hun logo dragen ook echt aan de eisen voldoen. Kledingmerken moeten tijdens de Performance Check kunnen aantonen dat ze het afgelopen jaar aanzienlijke stappen hebben gezet op weg naar betere arbeidsomstandigheden. Wanneer er verbeterpunten zijn, wordt er samen met het merk een plan gemaakt voor verbetering. Daarnaast voert Fair Wear ook uitgebreide controles uit op de hoofdkantoren en in de fabrieken zelf.
Fair Wear is zeer transparant over deze controles en de rapportages van merken die lid zijn worden openbaar gemaakt. Hierin staan alle punten aangegeven waar het merk goed of slecht op scoort, wat de reden is van de score, en het advies van Fair Wear voor de verbetering van dat punt. Alle 129 merken die aangesloten zijn, waaronder ARMEDANGELS, staan met uitgebreide informatie op de website van de Fair Wear Foundation.

